online-werbung.ch | Dienstag, 26.09.17 |
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Der Hochzeitstag – Ein unvergessliches Ereignis

Die Hochzeit – ein unvergessliches Ereignis, das in bester Erinnerung bleiben soll. Schöne, alte Hochzeitsbräuche geraten leider immer mehr in Vergessenheit. Wenn man einige davon wieder aufleben lässt, kann eine Hochzeit noch romantischer werden. Hierzu etliche Beispiele mit kurzer Erklärung.

Hochzeitsbräuche

Reis werfen

Die Hochzeitsgäste werfen nach der Trauung Reiskörner. Dies soll nach alter Überlieferung die Fruchtbarkeit symbolisieren. Verüben Sie diesen Brauch aber nur vor der Kirche bzw. dem Standesamt, ansonsten könnten Sie Schwierigkeiten mit dem Putzpersonal bekommen.

Brautstrauss werfen

Die Braut wirft ihren Brautstrauss unter die umstehenden, unverheirateten Frauen. Diejenige, die den Strauss fängt, wird wohl als nächste heiraten. Beweise dafür gibt es aber nicht.

Die Brautjungfern

Brautjungfern sind noch unverheiratete Mädchen, die die Braut in die Kirche begleiten. Sie sollen Geister, die der Braut Böses wollen von der Braut ablenken. Um das zu erreichen, müssen die Brautjungfern Kleider tragen, die der der Braut sehr ähnlich sind.

Blumenkinder

Das Streuen von frischen Blumen oder Blütenblättern ist ein alter heidnischer Brauch. Der Duft der Blumen sollte Fruchtbarkeitsgöttinnen anlocken, die dem Brautpaar reichlich Nachwuchs bescheren.

Dosen ans Auto hängen

An das Brautauto werden leere Blechdosen mit einer Schnur befestigt. Das Scheppern teilt allen mit, hier fährt ein Hochzeitspaar.

Die Brautschuhe mit Rappen bezahlen

Da die Leute früher arm waren, mussten sie für die Aussteuer den Rappen dreimal umdrehen. Deshalb sparten die Mädchen schon ab der Schulzeit für ihren zukünftigen Haushalt. Bezahlte eine Braut ihre Brautschuhe mit Rappen, so war das für den zukünftigen Ehemann die Garantie für eine sparsame, treue und beständige Ehefrau.

Vier bestimmte Dinge soll die Braut tragen

Eine Braut soll am Hochzeitstag vier bestimmte Dinge tragen:

  • Etwas Altes (z.B. ein Schmuckstück der Grossmutter um die Tradition der Familie zu bewahren.
  • Etwas Neues (z.B. das Brautkleid) als Sinnbild für die Zukunft der Ehe.
  • Etwas Geliehenes von einer glücklichen Person (z.B. der Armreif einer Freundin). Das Glück soll sich so auf die Braut übertragen.
  • Etwas Blaues als Symbol für die Reinheit der Jungfrau Maria (meist ein Strumpfband).

Braut entführen

Dieser Brauch stammt aus dem Mittelalter, als unverheiratete Männer einfach eine Braut entführten und vor der Familie versteckt hielten. Heute ist die Entführung ein Spiel, durch welches sich die Gäste etwas näher kennen lernen. Ziel der Entführung ist oft die Stammkneipe des Bräutigams, wo der Bräutigam seine Auserwählte mit ein paar Runden freikaufen muss.

Das weisse Hochzeitskleid

Weiss steht für Reinheit, Vollkommenheit, Freude, Festlichkeit, Leben und ungebrochenes Licht. Seit urchristlicher Zeit ist Weiss die Farbe des Taufkleides und wird bei allen Festen getragen, an denen eine Lebenswende gefeiert wird.

Braut über die Schwelle tragen

Früher glaubte man, dass die bösen Geister unter der Türschwelle des Hochzeitshauses wohnen und der Braut (vor allem in der Hochzeitsnacht) Böses antun wollen. Deshalb ist es üblich, dass der Bräutigam die Braut über die Schwelle trägt.

Der Polterabend

Das Brautpaar lädt vor der Hochzeit seine Freunde ein, damit es sich aus dem Kreis der Unverheirateten verabschiedet. Der Bräutigam feiert mit seinen Freunden, die Braut mit ihren Freundinnen. Der Name Polterabend kommt von „Poltern“, denn Freunde zerscheppern an diesem Abend reichlich Porzellan. Dies soll Glück bringen und böse Geister werden vertrieben.

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