online-werbung.ch | Dienstag, 26.09.17 |
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Hochzeit und Humor

Nehmen Sie es mit Humor!

Kaum ein Fest strahlt wohl mehr Lebensfreude aus als die Hochzeit. Das Glück des jungen Paares erfüllt den ganzen Tag, und die besten Wünsche der Gäste begleiten es. Optimismus und gute Laune, wohin das Auge blickt. Originelle Programmbeiträge und traditionelle Bräuche sorgen dafür, dass der Humor nicht zu kurz kommt. Aber wie bei jedem Festanlass gelten Regeln – auch für den Spass auf der Hochzeit.

Die Hochzeit ist eine Würdigung der Brautpaares

Die Trauung und das Festessen folgen dem bekannten Ritus – auf der Hochzeitsparty werden aber ebenso bekanntermassen die Sitten etwas lockerer. Natürlich steht auch hier das Brautpaar im Mittelpunkt. Die Gäste sollten deshalb bedenken, dass die beiden Jungvermählten an diesem Tage nicht nur im Glück schwelgen, sondern auch unter Stress stehen. Nicht jeder Spass, den sich so mancher Gast ausgedacht hat, ist da willkommen. Das Brautpaar absolviert in der Regel bereits eine Fülle von Auftritten – da braucht es nicht unbedingt noch ein paar mehr. Besonders, wenn der Unterhaltungswert allein zu Lasten des Paares geht. Was immer an gutgemeinten Gags zelebriert werden soll: Ziel sollte es immer sein, dass das Brautpaar dabei eine gute Figur macht.

Augenzwinkern statt Schenkelklopfen

Für den Humor auf der Hochzeit gilt generell: ein wenig Besinnlichkeit sollte immer dabei sein. Für die deftigen Spässe sind die JunggesellInnen-Abschiede da, und auch der Polterabend gibt noch genügend Raum für unorthodoxe Unterhaltung. Die Hochzeit selbst aber ist ein Anlass, bei dem Eloquenz grossgeschrieben wird. Das bedeutet natürlich nicht, auf Humor zu verzichten – aber passend sollte er sein. Reden mit fröhlichem Hintersinn, Programmbeiträge, die anrührend und lustig zugleich sind, Überraschungen mit Symbolwert – das sind die Kriterien, an denen sich der Humor auf der Hochzeit messen lassen muss.

Ein Dokument für die Ewigkeit – die Hochzeitszeitung

Den Machern der Hochzeitszeitung gebührt immer Ehre – aber ein wenig müssen sich die ehrenamtlichen Redakteure das auch verdienen. Das Bemühen um einen guten Unterhaltungswert sollte nicht dazu führen, Misslichkeiten aus dem bisherigen Leben der Brautleute zu illustrieren und auf billige Gags zu setzen. Die journalistische Kunst besteht vielmehr darin, Potenziale der Brautleute aufzuzeigen – und wie diese im gemeinsamen Handeln noch grössere Bedeutung erlangen können. Denn was Schwarz auf Weiss geschrieben steht, das bleibt von diesem Tag.

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